In diesem Video schauen wir uns gemeinsam mit euch ein Video des YouTube Channels Landwirt.com an und analysieren den gezeigten Baumschnitt. Wir werden oft auf dieses Video von Kunden angesprochen, die selbst ihre Obstbäume schneiden möchten und verschiedene Techniken in Videos gesehen haben. In diesem geht es ums Apfelbaum schneiden. Ob wir es genauso machen würden wie in diesem Video gezeigt, oder ob wir vielleicht anderes empfehlen, sehr ihr hier.
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Obstbaum pflanzen ist nicht schwer!
Die richtige Pflanzung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen im Leben eines Obstbaumes. Damit die Obstbäume gut anwachsen und in den folgenden Jahren reiche Erträge bringen, muss man allerdings einige Regeln beim Pflanzen beachten! Bäume zu pflanzen ist gar nicht schwer 😉
Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Obstbäume ist spät im Herbst oder zeitig im Frühjahr – d. h. entweder im November oder im März.
Holt man die Bäume in der Baumschule ab, sollte man beim Transport die Wurzeln vor Sonne, Luftzug, Wind und Frost schützen. Erhält man die Bäume geschickt, sollte man bald die Verpackung entfernen und die Bäume über Nacht ins Wasser stellen.
Je stärker ein Obstbaum ist und je später nach dem Roden gepflanzt wird, desto wichtiger ist ein Wässern vor dem Pflanzen. D. h.: Wird ein Obstbaum im Herbst gerodet und erst im Frühjahr gepflanzt, erleichtert ein Wässern bis zur ersten Verzweigung immer das Anwachsen. Pflanzt man nicht am folgenden Tag, kann man die Bäume bis zu einer Woche in Wasser stellen, dann aber nur die Wurzeln. Für einen längeren Zeitraum sollten die Bäume wieder eingeschlagen werden. Das Eingießen nach dem Pflanzen kann ein vorhergehendes Baden nicht ersetzen und dient dazu, einen guten Erde-Wurzelschluss zu erzielen.
Unmittelbar vor der Pflanzung sind alle verletzten Wurzeln wegzuschneiden und die Hauptwurzeln glatt anzuschneiden, bis die Schnittstelle weiß ist.
Tipp: Möglichst viele Wurzeln anschneiden, möglichst wenig dabei wegschneiden. Das Pflanzloch sollte so groß gegraben werden, dass alle Wurzeln genügend Platz haben, sich auszubreiten, bei festem Boden doppelt so groß wie die Wurzelmasse. Ist der Boden von minderer Qualität oder hat an der Stelle schon ein Obstbaum gestanden empfiehlt es sich, etwas Pflanzerde oder sehr reifen Kompost in das Pflanzloch zu geben und mit der „gewachsenen Erde“ zu mischen. Die Gabe von frischem Kompost, Stallmist oder leichtlöslichen Handelsdüngern in den Wurzelbereich ist zu vermeiden. Besser ist es, diese nach beendigter Pflanzung oberflächlich auf die Pflanzscheibe zu streuen. In der Regel schlägt man die Baumstange vor der Pflanzung ein.
Der Baum wird in das Pflanzloch gestellt, mit feiner, lockerer Erde zugeräumt, gerüttelt und dabei leicht angehoben, die Erde festgedrückt und anschließend eingegossen. Je nasser der Boden beim Pflanzen ist, desto wichtiger ist das Eingießen nach der Pflanzung! Die Veredlungsstelle muss immer über das zukünftige Bodenniveau ragen, und sollte beim Pflanzen nicht tiefer stehen, als sie in der Baumschule stand. Mit dem endgültigen Zuräumen des Pflanzloches wartet man, bis das Wasser gänzlich versickert ist und drückt die Erde leicht an. Ein abschließendes leichtes Anhäufeln mit lockerer Erde verringert die Austrocknung und erleichtert die spätere Unkrautpflege.
Pflanzschnitt: Je stärker der Rückschnitt, desto kräftiger der Austrieb. Je stärker die Triebe eingekürzt werden, umso leichter wachsen die Bäume an, weil die reduzierten Wurzeln weniger Triebsubstanz zu versorgen haben.
Während der Vegetationszeit den Jungbaum auf Krankheits- und Schädlingsbefall kontrollieren und, falls notwendig, ihm mit nützlingsschonenden Pflanzenschutzmitteln das Leben erleichtern; bei Trockenheit gießen – und …
EINEM ZUKÜNFTIGEN OBSTGENUSS STEHT NICHTS MEHR IM WEGE!
Die besten Obstbäume gibt es hier:
► https://schreiber-baum.at/
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Wir müssen von einer Kultur des Abfalls, zu einer Kultur der Wertschätzung und Wertschöpfung kommen!
Wir haben es einmal geschafft! Mehr als 18.000 kg Äpfel aus 125 Haushalten und 65 Orten aus der Region wurden bei der vom Dreiländereck organisierten Aktion angeliefert, um zu köstlichem Apfelsaft verarbeitet zu werden. So konnten über 12.000l Apfelsaft aus überschüssigem Obst gerettet werden. Nur ein kleiner Teil dieser überwältigenden Menge würde normalerweise genutzt werden und somit der große Rest in den Gärten und Feldern der Region verbleiben. Jeder der Lust, Laune und natürlich Äpfel hatte, konnte sich kostenlos anmelden und seine Früchte zur Baum u. Rebschule Schreiber nach Poysdorf bringen. Anschließend wurden die Äpfel zur Fa. Gruber Fruchtsaft nach Putzing am See gebracht, um dort verarbeitet zu werden. Genau eine Woche nach Anlieferung, konnte sich alle Teilnehmer ihren köstlichen Apfelsaft wieder abholen. Aus 10kg Äpfeln, wurden über 6l Apfelsaft gewonnen! Nach einer Idee von Johannes Rieder wurde dieses Projekt zum sorgsamen Umgang mit Früchten gemeinsam mit der Baum- und Rebschule Schreiber heuer bereits zum vierten Mal durchgeführt – ein voller Erfolg!
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Diesmal war ich bei Ricarda Weitzl, der Elsbeerprinzessin, zu Gast. Sie hat mir das Elsbeerreich mit prächtigen, zum Teil mehreren hundert Jahren alten Bäumen gezeigt. Die äußerst seltenen Früchte, eine enorm aufwendige Ernte sowie Verarbeitung machen die Produkte der Elsbeeren besonders wertvoll.
Die „Adelsbeere“ oder „Ruhrbirn“, wie die Elsbeere auch genannt wird, bevorzugt nährstoffreiche, tiefgründige, kalkhältige Böden mit guter Durchlüftung, meidet aber schattige, feuchte Lagen. Im September/Oktober reifen die länglich eiförmigen 8 bis 15 mm großen Äpfelchen heran. Bis zu 10 am Fruchtstand haftend, färben diese sehr harten Früchte vorerst rötlich-gelb und werden bei Vollreife braun. Die sehr gerbstoffreichen Früchte sind adstringierend (zusammenziehend) und sollten nur bei voller Reife gegessen werden. Durch Frosteinwirkung oder Liegenlassen an einem luftigen Ort werden sie verwertungsfähig. Die Elsbeere schmeckt säuerlich-süß und eignet sich gut für eine Vielzahl an Verarbeitungsprodukten. Elsbeerbrand (wird im Elsass Aliziergeist genannt) bringt wie Kompotte, Gelees und Konfitüren ein typisches an Marzipan erinnerndes Aroma.
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Kreislaufwirtschaft ist ein sehr bedeutendes Thema in der heutigen Zeit und Trockentoiletten können ein wichtiger Baustein dabei sein.
Leider beschäftigen sich meines Erachtens nach noch viel zu wenig Personen damit. Deswegen habe ich mich mit Niko von der Firma Öklo getroffen und über genau dieses Thema unterhalten. Niko zeigt wie eine Trockentoilette (Komposttoilette) funktioniert und dass es eigentlich nicht kompliziert ist, seine eigenen Ausscheidungen nachhaltig zu verwerten. Durch solche ganzheitlichen Systeme wird Wasser und Energie gespart, die Umwelt geschont und hochwertiger Kompost erzeugt. Wir finden diese Arbeit toll und wollen darauf aufmerksam machen, dass jedermann, einfach ein nachhaltiges Toilettensystem benutzen kann.
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Habt ihr euch schon einmal mit dem Thema Kreislaufwirtschaft beschäftigt? Ein ganz wichtiger Punkt dabei, ist auch das Nachdenken über seine eigenen Hinterlassenschaften. Die Toilettensysteme in Europa verbrauchen zu viel (Trink-) Wasser und in die Kläranlagen werden riesige Mengen kontaminierte Flüssigkeiten eingeleitet, welche nur durch einen enormen Energiebedarf teilweise wieder gereinigt werden können.
Das muss sich ändern und Trockentoiletten können eine Lösung sein!
Ich war beim Niko zu Gast, dem Gründer von Öklo. Er und sein Team hatten zu Beginn nur saubere Toiletten zum Ziel. Mittlerweile haben sie ein System entwickelt, in dem sie Fäkalien zu wertvollem Kompost machen. Das tolle daran: Jeder kann es nutzen! Egal ob auf Festivals, im Garten oder auch der Landwirtschaft. Warum das so wichtig ist, zeigen wir euch in diesem Video.
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Humusaufbau ist ganz leicht – er wird vom Bodenleben alleine gemacht wenn man es nur lässt und nicht durch Pflügen o.a. feines, tiefes Bearbeiten stört.
Stabiler Humus hat immer ein C/N-Verh. 10/1 genauso ein gesunder, schwarzer Boden.
Die Schwankungsbreite ist dabei sehr gering und liegt zwischen 9 und 11.
Böden mit einem C/N-Verh. unter 9 enthalten zu viel N und neigen daher zur N-Freisetzung (Nitratverluste ins Grundwasser).
Böden mit einem C/N Verh. über 11 neigen zu einer N-Blockade – der vorhanden N wir gebunden und in den Humus eingebaut.
Humus enthält immer 58 % C und 6 % N (10/1)
Um einen Hektar Boden 30 cm tief um 1% Humus aufzubauen (3000 m³ x 1450 kg davon 1% Humus x 58%) sind ca. 25 t Kohlenstoff und 2.500 N notwendig.
Das geht nicht mit N-Düngung, sondern nur mit viel organischer Masse und am Besten mit Hilfe von Leguminosen und Knöllchenbakterien welche den N aus der Luft binden.
Leguminosen mit anderen Pflanzenarten mischen ist immer vorteilhaft. Gräser haben eine hohe Befahr- und Belastbarkeit, Leguminosen produzieren bei Bedarf mit Hilfe der KB N. Bei niedrigem C/N-Verh. werden die Hauptkultur und die anderen Begrünungspflanzen ernährt, Auswaschung durch die Gemengepartner verhindert bzw. N für den Humuseinbau generiert. Ist N einmal im Humus eingebaut kann er auf Grund seiner Komplexität und Festigkeit der Humus-Moleküle nur mehr langsam abgebaut werden.
Wenn man einen Boden 2-3 Mal 30 cm tief bearbeitet, z.B. pflügt od. grubbert oder wie manchmal im Weinbau durch mehrmaliges 10 – 15 cm tiefes kultivieren od. fräsen der Boden offengehalten wird, wird pro Jahr ca. 0,1 % Humus abgebaut. Bei einem Abbau von 0,1 % Humus werden 250 kg Rein N frei. Das und die Unterbrechung der Kapillarwirkung ist der Grund warum offene Böden oft besonders schön wachsen.
Langfristig jedoch eine Katastrophe: Die Böden werden immer humusärmer, verschlemmen bei jedem Gewitter, es kommt oft zu großen Abschwemmungen und Erosionsschäden – wertvoller Humus geht den Bach hinunter….
Reiche Väter, arme Söhne!
Andererseits speichert 1% mehr Humus pro ha 400 m³ Wasser mehr, welches in Trockenzeiten der Hauptkultur zur Verfügung steht.
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Die wohl wichtigste Pflegemaßnahme an Obstbäumen stellt der Obstbaumschnitt dar. Der Sommerschnitt ist besonders interessant bei stark wachsenden Obstbäumen. Er bremst das Wachstum stärker als der Winterschnitt, führt zur Bildung von generativem Wachstum (Fruchtwachstum) und sorgt bei Äpfeln außerdem dafür, dass die vorhandenen Früchte eine bessere Qualität bekommen.
Die Hauptzeit für den Apfelbaumschnitt ist der Winterschnitt im Januar bis März. Allerdings kann der Sommerschnitt in den Monaten Juli und August eine interessante Alternative sein.
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Wuchsdepressionen, geringere Erträge und eine schlechte Pflanzengesundheit können Symptome von Bodenmüdigkeit und Nachbau sein. Die Bodenmüdigkeit tritt insbesondere bei jahrelangem Anbau der gleichen Pflanzen am gleichen Standort auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich durch den ständigen Anbau der gleichen Pflanzenart bestimmte Schädlinge und Krankheitserreger im Boden anreichern. Düngemaßnahmen können dabei kaum bis gar keine Abhilfe schaffen.
In diesem Video erzählen wir über unsere Erfahrungen und wie wir den Nachbau in unseren Marillenplantagen bestmöglich gestalten können.
Die wichtigsten Tipps dabei sind der Einsatz von:
1. Kulturwechsel, Unterlagenwechsel
2. Vielfalt, Fruchtfolgen, Zwischenfrüchten, Flächenrotte
3. Kompost, Champignonmist
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Am Gartenyoutubertreffen im Rigottiland wurde viel gekocht. Jeder hat Obst, Gemüse und sonstiges Allerlei aus dem eigenen Garten mitgenommen und alle haben zusammengeholfen. Max (dergartenkanal) und ich haben Pfrisich-Chutney zubereitet. Wie wir das gemacht haben, zeigen wir euch in diesem Video 😉 Viel Spaß beim Nachmachen!
p.s. es hat vorzüglich geschmeckt!
#GYT2018 #Garten #Pfirsich
►Nochmal alle Zutaten die wir verkocht haben:
Pfirsiche, Zwiebel, Ingwer, Paprika, Salbei, Estragon, Petersilie, Zitrone, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Öl, Essig
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