Riesige Kohlköpfe, Paprika und Tomaten sind nur einige Dinge die im Selbstversorgergarten jetzt reif sind. Wenn man mehr erntet als man verbrauchen kann hat man vieles richtig gemacht im Gemüsegarten.
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Ein Hochbeet winterfest machen mit Pflanzen die wir dann noch ernten können und erfreut uns im Winter! Wir sorgen vor für frisches Grün für den Selbstversorger im Winter. Es gibt so einige Kulturen, die uns im Winter mit Grünzeug fit halten.
Das glauben Sie nicht? Doch doch, ich mache Ihnen hier kein X für ein U vor. Aus läppischen 8 Cents, die ich im Frühjahr für das Saatgut ausgegeben habe, sind 32 Kilo bestes Biogemüse geworden. Frischer, als Sie es sonst irgendwo kaufen können. Gärtnern kann so viel Spass machen, wenn es gut läuft. 🙂
Alte, landschaftsprägende und kulturdienliche Bäume sind etwas wunderschönes. Um sie so lange wie möglich zu erhalten, ist es notwendig sie regelmäßig zu pflegen. Das macht aber nur Spaß, wenn es auch eine sichere Angelegenheit ist. In diesem Video zeigt mir Manfred Zeiler (www.baumarbeit.eu) wie Profis auf besonders große Bäume klettern um sie zu schneiden.
Wenn ihr euch Kletterequipment zulegen möchtet, empfehlen wir dieses unbedingt im Fachhandel zu kaufen und sich gut beraten zu lassen! Hier können Fehler oder schlechtes Material böse enden. Daher sollte das Equipment auf jeden Kletterer individuell abgestimmt werden.
(*) Bei den Links handelt es sich um sog. Affiliate Links. Solltet ihr über diese etwas kaufen, bekommen wir einen kleinen Teil als Provision. Natürlich ohne, dass ihr dadurch mehr dafür bezahlt.
In unserem Garten, in unseren Felden und sogar in den Wäldern: Überall gib es Monokultur. Im Wald pflanzte man fast ausschließlich Fichte an. Doch der Klimawandel ist da: Wärme und Trockenheit setzen der Fichte stark zu. Die Böden versauern, bieten für Regenwürmer oder andere Organismen keinen Lebensraum und können kaum Wasser speichern. Der Wald muss also umgebaut werden: Weg von der Fichten-Monokultur, hin zu einem Mischwald mit viel Edellaubhölzern wie Ahorn, Hainbuche, Flatterulme oder Linde. Aber auch Fichte und Tanne dürfen bis zu 50% in diesem Mischwald vorhanden sein, denn diese Bäume sind für die Bauwirtschaft besonders wichtig, weil ihr Holz ist leicht, stabil und zäh ist.
Förster Ludwig Pertl setzt sich für den Umbau des Waldes ein. Sein wichtigstes Ziel: Durch den Umbau einen Waldboden zu erreichen, der Regenwürmern und anderen Organismen einen Lebensraum und Nahrung bietet. So ein Boden kann sogar vor Überschwemmungen schützen, weil er bei Starkregen Wasser wie ein Schwamm aufnehmen und speichern kann. Die Pflanzen im Wald profitieren von der längeren Verfügbarkeit von Wasser im Boden und die zu Mull-Humus zersetzten organischen Materialien (Laub, Totholz) sorgen für Nährstoffe für die Bäume.
Niko Storz, Projektleiter im Landratsamt Landsberg am Lech für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung – Klimaschutz, arbeitet am Projekt LIFE Future Forest, mit dem der tatsächliche Waldumbau gefördert wird. Denn: Ein Mischwald speichert und reinigt Trinkwasser, speichert Kohlenstoff und sorgt durch Verdunstung für Kühlung. Weitere Informationen zu diesem Projekt: https://www.klimaschutz-landkreis-landsberg.de/eu-life-future-forest/
Hinweis: am 21. und 22.09.23 findet eine Fachtagung in Landsberg am Lech statt, nähere Infos unter www.klimaschutz-landkreis-landsberg.de/eu-life-future-forest