Hallo Zusammen. Heute stelle ich euch mein absoluten Lieblingssalat im Herbst vor. Diesen habe ich vor Jahren mal in einem Restaurant bestellt und versucht möglichst viel herauszuschmecken. Nach etwa 3 Versuchen habe ich dann das für mich Perfekte herausgekocht:
Zutaten für 4 Personen:
1 roter Eichblattsalat
500 gr. Rukola
2 Zucchini
2 große Möhren
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
250 gr. Pilze
100 gr. Pinienkerne oder andere Nüsse
1 Stück Parmesan
Crema di Balsamico
2 TL Salz
Für das Dressing:
1 TL Sesam Mus (Tahin)
100 ml Sonnenblumenöl
2 TL Ahornsirup oder Honig
3 TL Balsamico Essig
1 TL gemahlener Pfeffer
Alle Angaben ohne Gewähr 😉
Bitte nach eigenem Geschmack anpassen… schönen Sonntag
Anleitung zum Aufarbeiten von Topferde! Jedes Jahr neue, teure Erde für Töpfe zu kaufen und die alte weg zu werfen kann man verhindern wenn man einige Dinge beachtet. So kann man im Garten wirklich Geld sparen – egal ob für Hochbeete oder für Töpfe.
Wir sprechen über die Bestandteile die eine gute Gemüseerde bzw. Blumenerde ausmachen und welche Funktion organische und mineralische Bestandteile haben. Wichtiges Wissen für alle Selbstversorger.
Wir zeigen euch 2 Anleitungen wie ihr eure alte Topferde aufarbeitet und aufwertet, um im nächsten Jahr mit qualitativ hochwertige Erde starten zu können. Einmal ein Beispiel in dem ihr 50% der alten Erde wiederverwendet und einmal sogar 70% und womit man den Rest auffüllt. Auf diese Art spart ihr nicht nur Geld sondern tut auch etwas gutes für die Umwelt.
Weitere Themen: Wann sollte man alte Topferde wegwerfen und warum sollte man Gartenerde nicht für Töpfe verwenden.
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00:00 Einleitung
00:35 Bestandteile von Erden
03:17 Gartenerde als Topferde verwenden?
04:30 Aufgaben der Erdbestandteile
06:42 Anleitungen Topferde recyclen
12:15 Hochbeeterde aufbereiten
15:35 Wann sollte man Erde nicht wiederverwenden
Es gibt 3 Schaderreger, die zu schwarzen Nüssen führen können. Das sind die Walnussfruchtfliege, Marssonina und Xanthomonas.
Die Walnussfruchtfliege (Rhagoletis completa) ist 4-8mm groß und hat einen markanten gelben Punkt am Rücken, ein sogenanntes Schildchen. Die Walnussfruchtfliege befällt nicht nur Walnüsse, sondern auch Schwarznüsse und teilweise sogar Pfirsiche.
Von Juni – August schlüpfen die Fliegen aus Puppen die im Boden überwintert sind. Ab Ende Juni legen die Weibchen dann 12 – 15 Eier unter die Haut der Fruchtschale. Eine einzige Fliege kann bis zu 25 Nüsse befallen. Die gelblichen oder weißen Larven können schon nach 5 Tagen schlüpfen und fressen sich dann unter der Fruchtschale weiter. Die Kernschale und den Kern selbst fressen sie nicht an.
Wenn die Maden ausgewachsen sind, lassen sie sich auf den Boden fallen und verpuppen sich dort, um wieder zu überwintern.
Symptome bei einem Fruchtfliegenbefall:
Die Schale wird schwarz, etwas später auch die Nuss unter der Schale. Die grüne Fruchtschale kann etwas klebrig werden. Ab August kann die äußere Hülle dann zerfressen sein und die Schäden werden deutlich sichtbar.
Wenn die Schale schwarz wird, wird der Nusskern nicht ausreichend versorgt und die Qualität des Kerns leidet darunter. Der Ölgehalt kann auf 50% der intakten Nuss sinken.
Bekämpfung der Walnussfruchtfliege:
• Aufhängen von Gelbtafeln mit Leim vor der Eiablage ab Ende Juni (4-6 Fallen pro Baum).
Die Kombination mit Lockstoffen (TMA Karte) ist empfehlenswert
► TMA Karte: https://shop.garten-bienen.at/tma-karte-lockstoff-fuer-kirschfruchtfliegen-fuer-rebel-amarillo.html
• Abdecken des Bodens ab Juni mit einem wasserdurchlässigen Vlies damit sich die abfallenden Maden nicht in den Boden fallen können und von Vögeln gefressen werden.
• Abdecken der Fläche ab dem Frühjahr mit einem sehr engmaschigen Netz, damit die Fliege nicht aus dem Boden kann. Das muss aber mehrere Jahre gemacht werden
► Hier findet ihr das Netz gegen die Walnussfruchtfliege: https://amzn.to/2Qb6kqh (*)
• Hühner, Laufenten, …
• Einsatz von Insektiziden nach Fängen auf der Gelbtafel.
Gegen die Fruchtfliege gibt es keine Resistenzen.
Die Walnussfruchtfliege schädigt nur die Früchte, nicht den Baum und die Blätter.
Wurmige Walnüsse können auch vom Apfelwickler kommen, dieser wird am besten mit Pheromonen bekämpft.
Xanthomonas wird besonders durch milde Winter und feuchte Sommermonate gefördert.
Xanthomonas hat die gleichen Symptome wie Marssonina und kann nur unter dem Mikroskop unterschieden werden. Bei Marssonina hat man auf der Blattuntertseite Pilzsporen. Beide Krankheiten führen zu Schäden an den Blättern (braune Flecken) und vorzeitigem Fruchtfall.
Xanthomonas verursacht häufiger Schäden an den Trieben als Marssonina. Es können auch dunkle Flecken auf Stielen und Blattadern auftreten.
Bakterienbrand befällt vor allem junge und gestresste Bäume. Alte Bäume zeigen sich robuster.
Die Bakterien überwintern in den Knospen.
Bekämpfung der Xanthomonas:
• Robuste Sorten (z.B. Mars, Wunder von Monrepos, Geisenheim 139, Franquette)
• Bäume gut versorgen mit Wasser und Nährstoffen; Vielfältige Begrünungen die den Boden gut durchwurzeln
• Pflanzenstärkungsmittel
• Kupfer beim Austrieb und um die Blüte
Marssonina (Erreger: Gnomonia, Synonyme: Walnussschorf, Blattbräune, Anthraknose)
Feuchte und schwüle (warme) Sommer begünstigen Marssonina. Tritt die Infektion frühzeitig auf, wird die gesamte Nuss schwarz und die Schale löst sich fast nicht von den Früchten.
Der Pilz überwintert in befallenen Pflanzenteilen.
Bekämpfung von Marssonina
• Robuste Sorten (Mars, Wunder von Monrepos, Geisenheim 139, Franquette)
• Laub zerkleinern, damit es schneller verarbeitet werden kann
• Bäume gut erziehen und nicht zu dicht werden lassen
• Kupferbehandlungen wie gegen Xanthomonas, Micosin (Schwefelsaure Tonerde)
• Pflanzenstärkungsmittel
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►Steinpilze im Schwarzwald! Sie sind im Oktober 2020 endlich wieder da! Pilze suchen, finden und sammeln. Es geht in die nächste Runde im Schwarzwald. Steinpilze, Fliegenpilze, Krause Glucke, Lachsreizker, Pfifferlinge und mehr sind zu finden.🍄 Bitte informiert euch vor dem Pilze sammeln richtig. 🍄 Wo ihr sammeln dürft, was ihr sammeln dürft, geht bei euren ersten Malen mit fachkundiger Begleitung, wenn möglich. Grundkenntnisse im Umgang und Bestimmung mit Pilzen sind unabdingbar! Vergiftet euch nicht, nur essen, wenn ihr euch 100% sicher seid! Haltet die Höchstmengen ein beim Sammeln. Zerstört die Pilze bitte nicht mutwillig. Die abgeernteten Stellen bitte wieder mit Erde und Laub bedecken 🙂 Fotos und Videos genügen im Zweifelsfall nicht zur 100% Bestimmung. Better be safe than sorry!◄
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Wir müssen ausziehen – mit all den Ziegen, Hühnern, Gärten, Gewächshaus und Co. Erstmal ein großer Schock für uns – aber wer weiß, wohin uns diese Reise führen wird…? 💚
Wenn jemand von einem Haus / Hof mit groooßem Grundstück weiß, das im Raum Kassel/Witzenhausen/Göttingen verkauft wird UND gut an Kassel oder Göttingen angebunden ist, meldet euch gerne an: marie@wurzelwerk.net
Danke! :)))
Wir sind sehr stolz! Stolz darauf, euch unsere 4 besten, eigenen Apfelsorten präsentieren zu dürfen. Sie tragen die Namen Vanessa, Sissi, Festina und Brilliant, sind alle schorfresistent, sehr lange lagerfähig und schmecken sehr gut.
Von unserem Freund Josef Buzrla in vielen Jahren aufopferungsvoller Arbeit gekreuzt und gemeinsam selektiert, können wir heute endlich die ersten Bäume unserer Apfelsorten anbieten.
VANESSA®
Ist eine Kreuzung aus Topaz x Goldrush
– Frucht: sehr knackig und fest, mittelgroß, sehr saftig, flache Frucht
– Geschmack: sehr süß, angenehm mildes Aroma, parfümiert
– Erntezeitpunkt: Mitte September, eine Woche vor Topaz
– Ertrag: mittelhoch
– Lagerfähigkeit: exzellent, knackig bis Mitte Mai im Kühllager, im Frühjahr noch sehr saftig
– Krankheiten: schorfresistent
SISSI®
Ist eine Kreuzung aus Cripps Pink x Rajka
– Frucht: attraktives Aussehen, gelbe Grundfarbe mit bis zu 70% roter Backe, Fruchtfleisch bräunt kaum, mittelgroß
– Geschmack: intensive, einzigartige und besondere Aromatik
– Erntezeitpunkt: Ende September
– Ertrag: hoch
– Lagerfähigkeit: gut – knackig bis Ende Februar im Kühllager
– Krankheiten: schorfresistent
– Baum: wächst schwach – mittelstark
FESTINA®
Ist eine Kreuzung aus Rajka x Cripps Pink
– Frucht: sehr groß, ansprechende rote Schale, sehr fest,
– Geschmack: ausgewogenes und angenehmes Zucker – Säure Verhältnis
– Erntezeitpunkt: Ende September – Anfang Oktober, 5 Tage vor Braeburn
– Ertrag: sehr hoch und regelmäßig
– Lagerfähigkeit: sehr gut, lagerfähig im Kühllager bis Ende März
– Krankheiten: schorfresistent
– Baum: wüchsig
BRILLIANT®
Ist eine Kreuzung aus Orion x Cripps Pink
– Frucht: der Name ist Programm, sehr groß, besonders attraktive, rosa – hellrot gefärbte Schale
– Geschmack: süß mit dezenter Säure und fein – fruchtigem Geschmack
– Erntezeitpunkt: Ende September – Anfang Oktober
– Ertrag: sehr hoch und sehr regelmäßig, besonders fruchtbare und frostfeste Sorte
– Lagerfähigkeit: sehr gut, angenehm fest und knackig auch nach langer – – – – Lagerung, lagerfähig im Kühllager bis Mitte März
– Krankheiten: schorfresistent
– Baum: kräftiger Wuchs, verzweigt sehr gut
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Im Oktober schneide ich meine Stecklinge von Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Salbei und von Pflanzen wie Physalis oder Tomatillo. Das geht ganz schnell und einfach – ich zeige euch, wie man Stecklinge schneidet und vermehrt. Als Werkzeug benötigt man lediglich eine gute Gartenschere und ein scharfes Messer. Ich verwende die Schere von Felco(*) https://amzn.to/36NcqVT und das Opinel-Messer(*)https://amzn.to/34AE3Po
Zu ernten gibt es jetzt im Oktober Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken oder Petersilienwurzel. Aber auch die letzten Tomaten, Paprika und sogar Gurken hängen noch im Gewächshaus und der Wein wird geerntet. Vor dem ersten Frost müssen auch die Kürbisse ins Haus. Die Baumchilis werde ich versuchen zu überwintern. Ich hoffe, die Chilis reifen im Gewächshaus noch aus. Die Hühnern und Puten bekommen alle Unkräuter aus dem Garten und sie lieben auch die saftigen Weintrauben.
Tipp: Das Laub von Tomaten oder Kartoffeln nicht auf den Kompost, sondern wegen der Kraut- und Braunfäule immer separat entsorgen.
Knoblauch sollte spätestens jetzt in die Erde. Ich habe dieses Jahr ein großes Beet mit drei verschiedenen Sorten: Ail Violet Germidour (aus dem Elsass) sowie die zwei spanischen Sorten Morado und Vallelado.
► Was kann man jetzt im Oktober noch aussäen?
Spinat, Kresse, Asiasalate, Radieschen, Möhren fürs nächste Frühjahr und zum Pflanzen: Beerenobst, Knoblauch, Steckzwiebeln und Erdbeeren.
Stell deine Fragen an den Rigotti unten in die Kommentare mit dem Hashtag #Rigotti
Im nächsten Livestream werde ich deine Fragen beantworten.
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In Teil 1 dieser Serie besuche ich einen Steinmetz, der seine Liebe für den Garten entdeckt hat. Besonders die Feigen haben es ihm angetan, den im neu gebauten Gewächshaus, stehen hunderte Feigenpflanzen und Stecklinge. Auch rund ums Haus und auf seiner Streuobstwiese sind neben herkömmlichem Obst überall die Feigenfrüchte zu erkennen. Spätestens jetzt wissen die meisten Zuschauer, um wen es geht: @Tobias Kabel und seine Pflanze der Zukunft: Die Feige. Wir schauen uns seinen Garten genauer an und gehen auch zu seinen Hühnern, zu seiner Streuobstwiese und wir dürfen auch einen Blick in seine geheime Steinmetzwerkstatt werfen.
Seine Hühner verlassen den Stall noch über eine manuelle Hühnerklappe. Automatische Hühnerklappen gibt es hier(*): https://amzn.to/2SM7lVQ
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Das wird beruhigend. Eine halbe Stunde nichts als ein in die Jahre gekommener Mann, der versucht, genügend Lebensmittel für sich uns seine Familie zu erzeugen. Ganz ohne Aufregung, ganz ohne Hass, ganz ohne Intoleranz, ganz ohne schrill auf sich aufmerksam zu machen. Einfach nur ein älterer Mann der sich im Garten betätigt. Sonst nichts. Ich glaube, genau solche Videos fehlen der Welt. Vor allem in den “durchgeknallten Zeiten”, in denen wir momentan leben.
Viel Spass beim Video
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Das neue Buch vom Leben auf dem Lande http://www.amazon.de/gp/product/3831015775/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=2514&creative=9386&creativeASIN=3831015775&link_code=as3&tag=neulimgart-21 (Amazon Affiliate Link)
Selbstversorgung für Einsteiger http://www.amazon.de/gp/product/3831027501/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=2514&creative=9386&creativeASIN=3831027501&link_code=as3&tag=neulimgart-21 (Amazon Affiliate Link)
Rigotti hat von einem Futtermittelhersteller eine alte Schrotmühle geschenkt bekommen. Die zerkleinert Mais, Weizen oder anderes Getreide. In diesem Video zeigt Rigotti, wie eine Schrotmühle funktioniert. Er schrotet Mais für die Hühner und Puten. Die lieben das geschrotete Korn – aber Vorsicht: Zu viel Mais macht fett. Daher nur als Beigabe zum Körnermischfutter und zu dem vielen Grünzeug aus dem Garten.
Da die Schrotmühle eine Nummer zu groß für Rigotti ist, wird sie “verschrottet”. Aber wer Rigotti kennt, der weiß, dass er sie nicht im Müll entsorgt, sondern umbaut: Den alten, russischen Motor mit 3 kW Leistung kann man immer mal gebrauchen – er kommt ins Lager. Auch den unteren Teil will Rigotti als Futterbehälter weiter verwenden. Nur der Rest kommt zum Eisenschrott.
Gleichzeitig kommen neue Schwerlastrollen (*) https://amzn.to/33Yosdv (Tragkraft: 220 kg pro Rolle) unter die uralte Bandsäge aus Gusseisen. Weil die Bandsäge über 400 kg wiegt, kann sie Rigottis Kran (*) https://amzn.to/3lDjnNw nicht anheben. Dazu soll der Frontlader des Traktors (Güldner G30 S) verwendet werden. Katze Luzie blockiert aber erst einmal den Bulldog und dann ist auch noch die Traktor-Batterie leer. Batterie gewechselt und der Traktor läuft wieder. Der Frontlader hebt die Bandsäge mit Leichtigkeit. An die Palette, auf der die Bandsäge steht, kommen die neuen Schwerlastrollen. Einziges Problem: Jetzt steht die Säge zu hoch. Besser wäre anstatt einer Europalette eine 30 mm Siebdruckplatte, die es auf der Rigottis Wishlist (*) gibt: https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/3SKBFYG11GAHS?ref_=wl_share
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